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Hier schafft die Kirchenzeitung.

Eine ungewöhnliche Aufgabenstellung: Die denkmalgeschützte Kirche aus der Nachkriegszeit mutiert zu einem Büro- und Verlagshaus. Drei frei in das Kirchenschiff gestellte Plateaus schaffen Platz für Büros. Ein zentraler Luftraum bildet die Mitte des Medienhauses. Die neuen Einbauten sind in Form und Farbe klar ablesbar, Größe und Stimmung des ehemaligen Sakralraums bleibt erlebbar.

Ist das Religion oder kann das weg?

IMG_20160329_180205~2Nein, das darf unter keinen Umständen weg. Maria mit Kind, wenn man so will jede Frau mit Kind … Im Schutzglas spiegeln sich Erde und Himmel, genauer: der Berg. Sind wir auf einem Gipfel dem Himmel näher? Gibt es überhaupt einen Himmel? Dort oben oder hier unten? Oder beides? Kurz: Selbst eine kleine Plastikstatue mit Plexiglasscheibe und küstlichen Blumen kann zu vielen Fragen anregen.

Am Wegesrand.

IMG_20160329_133255~2Richtig was los auf der Landstraße. Ich mag Kreuze, die den Autofahrern auf die Pelle rücken. Als souveräne Präsenz der Weltdeutung des Christentums. Selbst Ruinen von Kirchen sind noch ein Zeichen. Wo Sakrales profaniert und abgerissen wird, erinnert und stört nichts mehr. Es geht ja nicht nur um den Toten am Kreuz. Es geht, bitteschön, auch um unseren Umgang mit dieser großen Frage. Wo, behutsam formuliert, bleibt, was uns übersteigt: Selbstlosigkeit, Verschenken, ja, Liebe.

Auf zum Ehe-TÜV.

Eheberatung 1

Noch in den 70er Jahren mahnten die Pfarrer Heiratswillige: „Ohne Ehevorbereitungs-Kurs traue ich sie nicht.“ Das wagt heute kein Geistlicher mehr zu fordern. Doch Angebote wie der „Ehe-TÜV“ lohnen sich. Sollte es so weit gekommen sein, dass die Kommunikation der Partner zeitversetzt, tränenreich oder gar ohne Worte abläuft, hilft nur noch ein externer Profi. Die Obamas waren auch mal da, und die wirken ziemlich glücklich. (Abbildungen: Werbung für Eheberatung, Bistum Osnabrück.)

Klimagipfel, hart an der Graswurzel.

plastiktüten im meer

Paris ist vorbei. Viel Papier wurde getextet, unterschrieben – und ist längst auf dem Weg in die Schublade. Das Meer denkt: Lachen, lochen, abheften. Hier, mit den Mitteln der Werbung, wird die richtige Frage gestellt: Wie kommt der Müll ins Meer? Wer schmeißt die Tüten da hinein? Wer, wenn nicht jede und jeder von uns? Direkt oder indirekt.

Retreat oder: Advent to go

War wieder in Nütschau. Drei Tage, mehr als nichts. 100% Überraschung, Rückzug, vorsichtige Betversuche. Und Gleichsinnte. Nütschau als Kloster widerlegt Klischees.

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Wegschauen hilft nicht.

haus-der-28-türenWie haben sich die Schweizer gefühlt, während in Europa der Krieg tobte? Seitdem wir den Krieg im Nahen Osten auf dem heimischen Sofa verfolgen können, frage ich mich das nicht mehr. Warum ließen die Deutschen KZs zu? Warum haben sie nichts unternommen? Angesichts der vor unseren Augen stattfindenden Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer frage ich mich das nicht mehr.

Es gibt mutige Akteure, die das Flüchtlingselend aussprechen. Seitens der Medien ist die engagierteste Stimme Heribert Prantl von der Süddeutschen-Zeitung. Seitens der Kirche dringt jetzt der Kölner Erzbischof Woelki durch: Am Freitag, den 19. Juni 2015, läuten die Kirchenglocken für die Flüchtlinge. Nicht triumphal, denn der Anlass ist nicht zum Feiern. Der Anlass ist traurig, weshalb es passt, die Totenglocken zu läuten. Darunter die Glocke Nummer eins des Kölner Doms, die gewaltigste Glocke der Christenheit.

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Vorschusslorbeeren.

ar giuliaDen Alfa Romeos Giulia gibt es noch nicht. Aber er wird sehnsüchtig erwartet. Als sei der Automarkt noch nicht vollgestopft genug, pochen Freund und Fan der italienischen Traditionsmarke auf das Recht, einen Pkw mit Alfa-Genen fahren zu dürfen. Vielleicht wird die angekündigte Mittelklasse-Limousine (das Foto soll einen Prototypen im Test zeigen, aber wer weiß das schon im Zeitalter von Photoshop) ja ein Verkaufshit, maßgeschneidert für Frau und Mann mit Geschmack und Temperament, aber begrenztem Budget.

Alfa Romeo ist eine Art Ferrari für Menschen mit normalem Einkommen, Familientypen durchaus. Ich hoffe auf einen alltagstauglichen Kombi. Schließlich fahren unsere Jungs leidenschaftlich Mountainbike.

Autofahren als Gebet.

Tempo 120, freie Autobahn. 6 Zylinder, die seidenweich unter der Motorhaube agieren. Da gleicht Autofahren einem Lob auf die Schöpfung. Durchaus. Mein Autoliebling Nr. 1 ist immer noch die gute alte „Ente“, der legendäre Citroen 2CV. Gefolgt von unserem alten Familien-Van, ein Ford Galaxy Diesel, dem ich jetzt, nachdem der TÜV uns trennte, nachtrauere.

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Werbung kann viel Gutes tun.

Mit der Aids-Aufklärung, hier ein inzwischen klassisches, sehr reduziertes Beispiel, bewies die Werbung in Deutschland, dass sie soziale Themen bewegen kann. Anfang der 90er Jahre katapultierten Werbeagenturen wie Springer & Jacoby das Thema in die Öffentlichkeit. Den Slogan „Gib Aids keine Chance“ kennen 90 Prozent der Bevölkerung.

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